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Endlich Nichtraucher! Der Körper nach der letzten Zigarette
Es ist jedem bekannt, dass Nikotin und alle weiteren chemischen Substanzen dem Körper grossen Schaden anrichten. Eine Raucherentwöhnung verspricht, das Risiko für ernste Folgen zu senken. Doch was geht wirklich in unserem Körper vor sich? Kann sich der Körper eines Nichtrauchers vollständig erholen? Viele Fragen, die einige unter uns beschäftigen. Auch wenn es schwierig ist, eine allgemeine Antwort zu geben, so wissen wir, dass sich unser Körper erholen kann.
Während des Prozesses machen sich die Folgen von Nikotin und den weiteren Substanzen bemerkbar und zeigen sich als Entzugserscheinungen. Tatsächlich richten sich Raucher selbst grosse Schäden an. Von Problemen mit der Durchblutung, über Verfärbung von Haut und Zähnen, bis hin zu einem erhöhten Risiko für schwere Folgen, die das Leben in Gefahr bringen, die Auswirkungen könnten kaum grösser sein. Nicht zu vergessen sind der Zeitaufwand und die finanzielle Abhängigkeit.
So schwer und langwierig der Prozess auch ist, unser Körper ist ein einzigartiges Geschöpf, das uns viele Fehler verzeiht. So auch, was das Rauchen betrifft. Wer sich für die Raucherentwöhnung entscheidet, gibt sich eine grosse Chance, ein Risiko in vielerlei Hinsicht zu reduzieren.
Diese Effekte sind nach gewisser Zeit in unserem Körper nachweisbar:
Nach einem Tag: Schon nach ein paar Minuten regulieren sich Herzfrequenz und der Blutdruck, weshalb bereits die Durchblutung verbessert wird. Bereits nach ein paar Tagen wird das Risiko für einen Herzanfall reduziert, da das Kohlenmonoxid im Blut, das durch das Nikotin entsteht, ausgeschieden wird.
Nach ein paar Tagen: Auch wenn die folgenden Tage die schwersten sind, da das Verlangen nach einer Zigarette gross ist, können Sie viel Neues entdecken. Der Geschmack- und Geruchssinn, der durch das Rauchen beeinflusst wird, werden wieder hergestellt.
Nach drei Monaten: Wenige Monate reichen aus, um die Lungenfunktion zu verbessern. Eine bessere Ausdauer, mehr Kondition und eine ruhigere Atmung machen sich bemerkbar. Spürbar wird dies besonders beim Sport.
Nach einem Jahr: Die unangenehmen Hustenanfälle gehen zurück, die Kurzatmigkeit hört auf und das Herz-Kreislauf-System wird nach und nach verbessert. Besonders auch die Nasennebenhöhlen werden freier und die Lunge kann wieder alle ihre Funktionen erfüllen.
Nach fünf Jahren: Das Krebsrisiko sinkt um ca. 50% und das Risiko für einen Schlaganfall gleicht dem eines Nichtrauchers.
Nach 10 Jahren: Das Krebsrisiko sinkt noch weiter, besonders in Bezug auf die Lunge und den Kehlkopf.
Nach 15 Jahren: Es ist geschafft und der Körper gleicht dem vor der ersten Zigarette.
Wie man sehen kann, hat der Körper eine grosse Fähigkeit und verzeiht einige Fehler. Natürlich kommt es immer darauf an, wie gut der Zustand vor dem Rauchen war und wie viele Zigaretten geraucht wurden.
Ein weiterer Faktor, der berücksichtigt werden sollte, ist das Alter, an dem der Rauchstopp beschlossen wurde. Je jünger dieser Entschluss gefasst wird, desto besser ist es. Forschungsergebnisse belegen, dass Personen, die sich vor dem Alter von 44 Jahren für die Raucherentwöhnung entscheiden, ihre Lebenserwartung um 9 Jahre verlängern können. Wer hingegen erst vor dem Alter von 54 Jahren mit dem Rauchen aufhört, kann seine Lebenserwartung noch um 6 Jahre erhöhen.
Wer sich bewusst ist, dass er seinem Körper mit dem Rauchen Schaden zufügt, sollte also nicht lange warten und einen neuen Lebensstil beginnen, fernab von Nikotin und anderen Abhängigkeiten. So stehen die Chancen am besten, damit der Körper sich wieder vollständig erholt.
© Zukunftsblick Ltd.
Rechtliche Hinweise
Weiterempfehlen:Die Raucherentwöhnung - ein langwieriger Prozess
Sich für eine Raucherentwöhnung zu entscheiden, ist kein leichter Schritt, es handelt sich schliesslich nicht nur um eine einfache Gewohnheit, sondern um die Bekämpfung einer Abhängigkeit, die mit einer Veränderung des Lebensstils einhergeht. Viel Willensstärke und Motivation sind notwendig, um Nichtraucher zu werden. Insgesamt werden 6 Phasen durchlaufen und erst nach ungefähr 5 Jahren darf man sich letztendlich Nichtraucher nennen.Während des Prozesses machen sich die Folgen von Nikotin und den weiteren Substanzen bemerkbar und zeigen sich als Entzugserscheinungen. Tatsächlich richten sich Raucher selbst grosse Schäden an. Von Problemen mit der Durchblutung, über Verfärbung von Haut und Zähnen, bis hin zu einem erhöhten Risiko für schwere Folgen, die das Leben in Gefahr bringen, die Auswirkungen könnten kaum grösser sein. Nicht zu vergessen sind der Zeitaufwand und die finanzielle Abhängigkeit.
So schwer und langwierig der Prozess auch ist, unser Körper ist ein einzigartiges Geschöpf, das uns viele Fehler verzeiht. So auch, was das Rauchen betrifft. Wer sich für die Raucherentwöhnung entscheidet, gibt sich eine grosse Chance, ein Risiko in vielerlei Hinsicht zu reduzieren.
Was geht in unserem Körper vor sich?
Wir wissen nun, dass eine Regeneration möglich ist, doch was geht wirklich in unserem Körper vor sich und wie schnell macht sich das fehlende Nikotin bemerkbar? Relativ schnell treten Verbesserungen ein, auch wenn dies natürlich von vielen weiteren Faktoren abhängt, wie dem allgemeinen Zustand des neuen Nichtrauchers oder der Dauer der Abhängigkeit. Die Angaben, die wir hier geben, sind allgemein gehalten, können je nach Person jedoch unterschiedlich sein und sollten individuell betrachtet werden.Diese Effekte sind nach gewisser Zeit in unserem Körper nachweisbar:
Nach einem Tag: Schon nach ein paar Minuten regulieren sich Herzfrequenz und der Blutdruck, weshalb bereits die Durchblutung verbessert wird. Bereits nach ein paar Tagen wird das Risiko für einen Herzanfall reduziert, da das Kohlenmonoxid im Blut, das durch das Nikotin entsteht, ausgeschieden wird.
Nach ein paar Tagen: Auch wenn die folgenden Tage die schwersten sind, da das Verlangen nach einer Zigarette gross ist, können Sie viel Neues entdecken. Der Geschmack- und Geruchssinn, der durch das Rauchen beeinflusst wird, werden wieder hergestellt.
Nach drei Monaten: Wenige Monate reichen aus, um die Lungenfunktion zu verbessern. Eine bessere Ausdauer, mehr Kondition und eine ruhigere Atmung machen sich bemerkbar. Spürbar wird dies besonders beim Sport.
Nach einem Jahr: Die unangenehmen Hustenanfälle gehen zurück, die Kurzatmigkeit hört auf und das Herz-Kreislauf-System wird nach und nach verbessert. Besonders auch die Nasennebenhöhlen werden freier und die Lunge kann wieder alle ihre Funktionen erfüllen.
Nach fünf Jahren: Das Krebsrisiko sinkt um ca. 50% und das Risiko für einen Schlaganfall gleicht dem eines Nichtrauchers.
Nach 10 Jahren: Das Krebsrisiko sinkt noch weiter, besonders in Bezug auf die Lunge und den Kehlkopf.
Nach 15 Jahren: Es ist geschafft und der Körper gleicht dem vor der ersten Zigarette.
Wie man sehen kann, hat der Körper eine grosse Fähigkeit und verzeiht einige Fehler. Natürlich kommt es immer darauf an, wie gut der Zustand vor dem Rauchen war und wie viele Zigaretten geraucht wurden.
Rauchstopp - je früher desto besser
Auch wenn schon nach kurzer Zeit eine Besserung zu erwarten ist, so ist es dennoch eine lange Zeit, bis der Körper wieder ist wie früher. Natürlich kommt es immer darauf an, wie viel Nikotin dem Körper zugeführt wurde. Jedoch ist zu beachten, dass schon bei wenigen Zigaretten pro Tag von einer Abhängigkeit die Rede ist. Der Schaden ist bei jeder Person anders einzuschätzen, abhängig von der Anzahl der Zigaretten und der Dauer der Abhängigkeit.Ein weiterer Faktor, der berücksichtigt werden sollte, ist das Alter, an dem der Rauchstopp beschlossen wurde. Je jünger dieser Entschluss gefasst wird, desto besser ist es. Forschungsergebnisse belegen, dass Personen, die sich vor dem Alter von 44 Jahren für die Raucherentwöhnung entscheiden, ihre Lebenserwartung um 9 Jahre verlängern können. Wer hingegen erst vor dem Alter von 54 Jahren mit dem Rauchen aufhört, kann seine Lebenserwartung noch um 6 Jahre erhöhen.
Wer sich bewusst ist, dass er seinem Körper mit dem Rauchen Schaden zufügt, sollte also nicht lange warten und einen neuen Lebensstil beginnen, fernab von Nikotin und anderen Abhängigkeiten. So stehen die Chancen am besten, damit der Körper sich wieder vollständig erholt.
© Zukunftsblick Ltd.
Rechtliche Hinweise






